Wo Werra und Fulda sich küssen,

da wird die Weser daraus.

Und was liegt an der Weser? Hameln.

Wie immer wurden wir in Watenbüttel abgeholt und dann ging es mit zwei Bussen, die sich

auf dem Schützenplatz trafen, nach Hameln zum Weihnachtsmarkt.

Unser Bus 1 musste leider etwas warten, eine Schützenschwester aus Gliesmarode fehlte. Dann fuhren wir los, leider ohne sie. Nach knapp zwei Stunden erreichten wir Hameln. In der Dämmerung sah alles wunderbar aus. Nun erwartete uns der Weihnachtsmarkt. Hell erleuchtet und festlich geschmückt. Siebzig Stände waren dort platziert. Rechts und links die hell erleuchteten Prachthäuser von Hameln. Leider haben wir feststellen müssen, dass es zwar sehr viele „Verzehrbuden“ gab, aber die dekorativen und handwerklichen Stände etwas zu kurz kamen. Trotzdem schmeckte das Heißgetränk, ob es Glühwein, Weißweinglühwein oder für mich der Kinderpunsch waren, hervorragend. Anschließend ging es weiter zum Anleger „Rattenfängerhalle“. Hier erwartete uns schon das herrlich leuchtende geschmückte Partyschiff. Unser Daniel, wie immer ein hervorragender humorvoller Fahrer, holte für uns die Karten und dann ging es an Bord. Zuerst gab es von der Belegschaft ein Glas Sekt zur Begrüßung und dann wurden uns die Platze zugewiesen.

Ein großer Raum mit vielen Gästen. Vor der Theke waren das Buffet und die Tanzfläche platziert. Jetzt warteten wir auf das Startsignal zum Essen. Auf dem Weihnachtsmarkt hatten sich alle zurückgehalten, schließlich sollte es jetzt noch das „Diner“ geben. Bei den vielen Menschen, wie sollte das gehen? Aber Organisation ist alles. Tischweise wurde aufgerufen uns so gab es kein Gedränge. Warme Speisen und ein kleines kalte Büfett ließen wir uns wohlschmecken.

Der DJ war klasse und begrüßte uns mit dreimaligen „Gut Schuss“. Allerdings mussten wir ihm erst anlernen, wie man das ausruft. So etwas hatte er noch nicht erlebt, die Schützinnen ließen keinen Tanz aus und alle waren gut drauf. Selbst als das Schiff wieder anlegte wurde im Mantel noch der letzte Tanz mitgenommen. Hier hätten wir alle noch gerne weiter gefeiert. Dann hatte unser Daniel Stress. Sein Bus war vorne und hinten zugeparkt. Also musste die Polizei kommen und die Sache klären. Nach einer halben Stunde hatte er dann „freie Fahrt“ und die Heimreise begann. Mittlerweile ging es auf 1.00 Uhr. Aber das wussten wir vorher. Fürsorglich wie Daniel ist, hat er dafür gesorgt, dass alle Damen ohne Angst und Schwierigkeiten nach Hause kamen.

Zusätzliche Stopps, in Lehndorf und Watenbüttel, sorgten dafür. Eine wunderbare Fahrt. Voller Spaß, netter Kultur und guter Organisation. Marion Müller, vom Kreisverband, hat wieder das Richtige getroffen. Eine gute Einstimmung auf die Adventszeit.

Ich wünsche euch eine frohe Vorweihnachtszeit.

Eure Christa

Bericht: C. Knappik
Fotograf:
c. Knappik
Fotobearbeitung: Wilbert Pausewang